2024


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Seminar/Workshop

Palästinensische Studierende an der Hochschule für Film und Fernsehen der DDR.
Im Wintersemester 2024/25 an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf

Der aktuelle Nahost-Konflikt hat sehr schnell Solidarisierungen für die jeweiligen Seiten hervorgerufen. Studierendenschaften engagieren sich meist für Palästina, wofür an der Filmuniversität das Projekt Palestine on Screen exemplarisch steht. Seit den 1960er Jahren studierten vereinzelt Palästinenser*innen an der HFF, sie kamen über die Arabische Liga, die PLO oder die Kommunistischen Parteien der Länder, deren Staatsangehörigkeit sie hatten. Anlässlich des aktuellen Krieges und des 70. Jubiläums der Hochschule für Film und Fernsehen wollen wir uns in diesem Workshop mit den palästinensischen Studierenden befassen und hinter die Klischees sehen: woher kamen sie und was führte sie an die HFF? Wie viele palästinensische Studierende gab es bis zum Ende des Kalten Krieges? Wovon handelten ihre Filme und was durchdachten sie in ihren schriftlichen Hausarbeiten? Was haben sie nach ihrem Studium gemacht und wo leben sie heute? Wie wirken die Filme 2024?
In dem Workshop werden die Teilnehmer*innen in kleinen Teams eigene Recherchen zu den einzelnen Fragestellungen vornehmen, die gemeinsam in den zweiwöchigen Treffen besprochen werden.
In dem ersten Treffen des Workshops gibt es eine kleine Einführung in das palästinensische Filmschaffen und die Zusammenarbeit zwischen der DDR und der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO im Bereich Film und Fernsehen. Entsprechend den Fragestellungen und Interessen der Teilnehmenden werden der Seminarplan konkretisiert und die Filmsichtungen terminiert. Wenn und wo möglich, werden wir die ehemaligen Studierenden einladen.
Ziel des Seminares ist, am Beispiel der palästinensischen Studierenden der HFF mit politischem und revolutionären Filmschaffen und Filmwesen zu befassen sowie neue Fragen und Sichtweisen auf den aktuellen Gaza-Krieg entwickeln zu können. Darüber hinaus geht es darum, einen Einblick in einen Teil der internationalen Aktivitäten aus der Geschichte der Filmschule zu bekommen.


Filmgespräch
am 19.10.2024 um 18.00h im spore, Berlin
Die Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden lädt zur Vorführung von From Ground Zero. The Untold Stories from Gaza ein. Die Kurzfilmkompilation wird in zwei Teilen gezeigt, in der Pause gibt es ein Gespräch mit dem Initiator der Filme, Rashid Mashrawi, und der Verleiherin für das Gebiet der BRD, Irit Neidhardt, Moderation: Julia Gyemant.


Text
Kino in Katar. Katar macht Kino. In: Cinebulletin.  Zeitschrift der Schweizer Filmbranche. 26. September 2024 deutsch | französisch


Kuratierung
Donnerstag, 26.9.2024 um 20h im Sinema Transtopia, Lindower Str. 20/22, Haus C, 13347 Berlin
im Rahmen der Reihe Electioneering. Pictures in Power der Abend THE DREAM (Al-Manam), Mohamad Malas, Syrien/PLO 1986.


Text
Whose Politics? Alternative Arab Cinemas. In: Sinema Transtopia/ bi'bak (2024): Cinema of Commoning blog, 25.7.2024.


Text
Neuerscheinung: Neidhardt, Irit: Oppositional Filmmaking in the Diaspora. In: Mellor, Noha (Hrsg.): Routledge Handbook on Arab Cinema, Routledge 2024, S. 360-371.


Text und Buchvorstellung
am 9.7.2024 um 18.30 im savvy contemporary, Reinickendorfer Str. 17, 13347 Berlin
Asiatische Präsenzen in der Kolonialmetropole Berlin. Localizing Decolonialization – Dekolonialisierung lokalisieren mit dem Herausgeber Kien Nghi Ha sowie mit den Autorinnen Yumin Li, Linh Müller und Irit Neidhart. Mehr


(poster: Making Waves)

Podium
Montag, 10. Juni, Einlass 20 Uhr, Veranstaltungsbeginn 20.30 Uhr im KM28, Karl-Marx-Str. 28, Berlin-Neukölln
Making Waves #2. Stranger than Fiction: Vorführung von Larissa Sansours Sci-Fi Triologie, gefolgt von einer Diskussion mit Irit Neidhardt und Rabih El Khoury über die Herausforderungen von Produktion, Vertrieb und Vorführung arabischer und palästinensischer Filme angesichts zunehmender Zensur (in englischer Sprache).


Filmgespräch
Freitag, 26.4.2024 um 21:30 im Sinema Transtopia, Berlin
Einführung zum Doubble Feature von Mohamad Malas Dokumentarfilmklassiker DER TRAUM (al-Manam) und Omar Amiralay's ES GIBT NOCH SO VIEL ZU ERZÄHLEN im Spotlight von ALFILM, dem arabischen Film Festival in Berlin (in englischer Sprache).


Inhouse
Im März 2024 war Irit Neidhardt Mentorin für Kurzfilmprojekte beim Qumra Workshop des Doha Film Institute (Katar).


(Scrrenshot: daleel.film)

Text
Das 2024 Update des Yelo Guide - Funding Guide for Arab Filmmakers and Producers ist online auf daleel.film, zusammengestellt von Irit Neidhardt  im Auftrag von Aflamuna in Beirut.